Weltweit werden jährlich rund 70 Milliarden US-Dollar für Spielwaren ausgegeben. Besonders vor Weihnachten floriert das Geschäft. Alleine in der Schweiz beträgt der jährliche Umsatz rund 400 Millionen Franken.
Die Händler liefern sich einen ruinösen Wettbewerb, die Produzenten müssen immer billiger herstellen. Statt der gewünschten Lieferfristen von 90 Tagen müssen die Spielsachen oft 30 Tage nach der Bestellung bereits ausgeliefert werden. Für die Beschäftigten in den Weltmarktfabriken bedeutet dies oft Nachtarbeit und Hungerlöhne - besonders in China, wo 3/4 aller Spielwaren herkommen.