Globale Klimapolitik
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Satelliten-Wetterkarte der Welt

Das Klima hält sich nicht an Staatsgrenzen. Die in die Atmosphäre aufgestiegenen Treibhausgas-Emissionen führen überall auf der Welt zu Klimaveränderungen. Darum ist eine gemeinsame globale Politik nötig, um griffige Massnahmen einzuleiten.


Die grösste Herausforderung der Klimaerwärmung besteht darin, einen Strukturwandel in der Wirtschaft einzuleiten, grosse Emissionsreduktionen durchzusetzen und gleichzeitig die Länder im Süden in der Anpassung an den Klimawandel sowie in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

1992 gelang ein erster wichtiger globaler Schritt zum Klimaschutz, als 166 Staaten am Erdgipfel in Rio de Janeiro die Klimakonvention der Vereinten Nationen unterschrieben. Diese erwähnt erstmals die Notwendigkeit, Massnahmen gegen die vom Menscnen verursachte Klimaveränderung zu ergreifen. Zudem stellt sie fest, dass alle Länder gemeinsam für den Klimawandel verantwortlich sind, die Industrieländer als Hauptverursacher aber auch die Hauptverantwortung tragen.

Seither fanden viele Konferenzen statt. Zwei wichtige Übereinkünfte prägen die heutige Klimapolitik:


Noch in diesem Jahr wird ein weiterer Schritt in der globalen Klimapolitik gemacht. Im Dezember soll am Klimagipfel in Kopenhagen ein neues internationales und rechtlich verbindliches Klimaschutzabkommen verhandelt werden.


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