Nachlese

©PublicEye/ExPress/MarkusForte
20’000 Stimmen und ein Lichtkegel
Höhepunkte des 11. Public Eye waren eine Online-Abstimmung, die alle Erwartungen übertraf und eine politische Scheinwerferaktion, die niemand erwartet hatte. Nicht überraschend hingegen, dass die in Davos „ausgezeichneten“ Konzerne ihre Awards nicht in Empfang nahmen. Kurz vor der Eröffnung des WEF tauchten die EvB und Greenpeace die alljährliche «Rive-Reine»-Tagung der Schweizer Wirtschafts- und Politelite ins grelle Licht der Öffentlichkeit. Die am gleichen Abend ausgestrahlte 10 vor 10-Reportage trug die Botschaft «Public Eye is watching you» und unsere Forderung nach Transparenz bei diesem von Nestlé organisierten Geheimtreffen in 850'000 Schweizer Stuben.
Mit der glatten Verdopplung der Internet-Votes auf über 20'000 erzielte auch der Publikumspreis 2010 ein Glanzresultat. Dafür sorgte eine Facebook-Kampagne sowie die prominente Berichterstattung (z.B. auf spiegel.de) über die prämierten Firmen Roche und Royal Bank of Canada. Angesichts dieser Grosserfolge war die Kurzfrist-Absagen unserer beiden Davoser Starreferenten Jürgen Trittin (Krankheit) und Joseph Stiglitz (annullierter Flug) zwar ärgerlich, aber verschmerzbar.
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Zum «10vor10»- Beitrag vom 18.01.2010 zur Rive Reine-Tagung |


