2003 Cancun
Pressedossier: Cancùn: Nein zu einem Investitionsabkommen in der WTO (12.08.03)
Cancùn: Nein zu einem Investitionsabkommen in der WTO
Gemeinsame Pressekonferenz von Schweizer Nichtregierungsorganisationen und der internationalen Nichtregierungsorganisation Third World Network vom 12. August 2003. Koordiniert von der Erklärung von Bern.
Die Nichtregierungsorgansiationen sprechen sich gegen ein WTO-Investitionsabkommen in der WTO aus. Ein solches Abkommen würde den Investoren nur Rechte zugestehen, aber keinerlei Pflichten auferlegen. Entwicklungsländer würden die Fähigkeit, Investitionen gemäss ihrem Entwicklungsstand regeln zu können, verlieren. Anstatt Investoren mehr Rechte zugestehen, braucht es Regulierungen für Transnationale Konzerne.
Die Nichtregierungsorgansiationen sprechen sich gegen ein WTO-Investitionsabkommen in der WTO aus. Ein solches Abkommen würde den Investoren nur Rechte zugestehen, aber keinerlei Pflichten auferlegen. Entwicklungsländer würden die Fähigkeit, Investitionen gemäss ihrem Entwicklungsstand regeln zu können, verlieren. Anstatt Investoren mehr Rechte zugestehen, braucht es Regulierungen für Transnationale Konzerne.
| Marianne Hochuli, EvB: Nein zu einem Investitionsabkommen in der WTO, Ja zur Regulierung der Konzerne (38 KB) |
| Chien Yen Goh, Third World Network: Cancun: Nicht dieselben Fehler wiederholen (14 KB) |
| Michel Egger, Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke: Die Welt braucht nicht eine Liberalisierung der Investitionen, sondern eine Regulierung der transnationalen Konzerne (17 KB) |
| Miriam Behrens, Pro Natura: Investitionsabkommen: Rechte für Konzerne zu Lasten der Umwelt (29 KB) |
| Hans Schäppi, Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI): Gewerkschaften lehnen multilaterales Investitionsabkommen im Rahmen der WTO ab (16 KB) |


