Investitionen für mehr Nachhaltigkeit
Investitionen für mehr Nachhaltigkeit
Zürich, 02.09.2002 - Die Erklärung von Bern, Greenpeace und der Solifonds wollen mit ihrer Broschüre «Investitionsschutz um jeden Preis?» eine breite Diskussion über notwendige Investitionsregelungen lancieren. Es gilt, den Fokus von den Investorenrechten auf die Investorenpflichten zu lenken.
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Die Erklärung von Bern, Greenpeace und Solifonds beleuchten die bisherigen multilateralen Investitionsabkommen wie beispielsweise das nordamerikanische Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko, kurz NAFTA genannt. In diesem Abkommen wird Unternehmen ermöglicht, gegen Staaten zu klagen und auf diesem Weg demokratische Prinzipien sowie Umwelt- und Sozialregelungen ausser Kraft zu setzen. Die Grundidee vom NAFTA wurde auch im 1998 gescheiterten MAI-Abkommen (Multilateral Agreement on Investment) aufgenommen. Die Nichtregierungsorganisationen befürchten, dass solche Regelungen auch in der WTO fortgeschrieben werden sollen.
Die Erkärung von Bern, Greenpeace und Solifonds fordern, den Fokus von den Investorenrechten auf die Investorenpflichten zu richten. Ein Unternehmen muss Verantwortung für eine soziale Entwicklung im Gastland sowie für den Schutz der Umwelt übernehmen.
Die Broschüre «Investitionsschutz um jeden Preis?» kann heruntergeladen oder gratis bestellt werden bei: EvB, Postfach, 8031 Zürich
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Marianne Hochuli, Erklärung von Bern, Tel. 01 277 70 11
Urs Sekinger, Solifonds, Tel. 01 272 60 37
| Investitionsschutz um jeden Preis? (0.39 MB) |



