Zara & Co.: Fabrikeinsturz
Fabrikeinsturz in Bangladesch (11.04.05)

Wahrscheinlich wurden aus Kostengründen beim Bau der Strickwarenfabrik Spectrum Sweater in der Exportproduktionszone von Savar die Vorschriften missachtet. Der Fabrikeinsturz war die Folge von Nachlässigkeit und Ignoranz. Wären die gesetzlichen Arbeitszeiten und das Recht auf einen arbeitsfreien Tag pro Woche eingehalten worden, hätten zu dieser Zeit nicht über 400 Personen gearbeitet. Sie wurden unter dem Schutt der Firma Spectrum Sweater begraben. Rund Hundert Menschen konnten gerettet werden, die übrigen gelten auch Wochen danach als vermisst. Dass die menschliche Würde in dieser Branche in Trümmern liegt, dokumentieren die Verhältnisse vor dem Fabrikeinsturz:
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Mit dem Unglück begann der verzweifelte Kampf der Menschen in Bangladesch erst recht. Bei Spectrum Sweater wurden rund 3000 Beschäftigte, darunter etwa 90 Prozent Frauen, arbeitslos. Ihre Forderungen lauten:
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Westliche Firmen drücken sich vor der Verantwortung
Eine Vertreterin der CCC reiste nach Bangladesch, um die lokalen CCC-Partner beim Lobbying und den Untersuchungen zu unterstützen. Bereits am 11. April 2005 richtete die CCC einen Appell für Nothilfe und Unterstützung der Opfer von Spectrum Sweater an die westlichen Kunden, darunter auch an die im Schweizer Markt aktiven Firmen Carrefour, Karstadt-Quelle und Zara/Inditex. Eine Sitzung wurde zwar abgehalten und eine Task Force der Unternehmen wurde gebildet, konkrete Resultate lagen aber bis Mitte Mai 2005 nicht vor.
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Weitere Informationen zum Fabrikeinsturz bei Spectrum in Bangladesch (CCC-Homepage in Englisch) |




